Marcus Miller

Auftraggeber:

Fabrik Stiftung

PM Dienstleistung:

Rahmenvertrag zur Überlassung der Veranstaltungstechnik und Backline seit 1988

Konzert von Marcus Miller in der Fabrik am 08.11.2013:

Obwohl Marcus Miller seit dem fünften Lebensjahr aufgrund einer Maserninfektion auf dem rechten Ohr taub ist, kann man wohl behaupten, dass er der stilprägende E-Bassist ist. Mit dem "Marcus Miller Jazz Bass" brachte dies der führende amerikanische Instrumentenhersteller Fender zum Ausdruck, indem ihm dieser Bass persönlich gewidmet wurde. Sein unverkennbarer "Slapstil", bei dem er die Basssaite mit dem Daumen anschlägt, die dadurch einen perkussiven Klang erzeugt, begeistert die Zuhörer schon seit etlichen Jahren. Aber als musikalisches Ausnahmetalent spielt er auch andere Musikinstrumente auf einem ganz hohen Niveau. Seinen richtigen Durchbruch erzielte er mit Miles Davis, in dessen Band er ab Anfang der 1980er-Jahre spielte und u.a. die Alben Tutu (1986) und Amandla(1988/1989) produzierte. Vor dieser Zeit erlangte Miller sowohl als Solokünstler und Schöpfer zahlreicher Filmmusiken, aber auch als Musikproduzent erste Anerkennung. Nach dem Tod von Davis begann Miller seine Solokarriere und wurde 2002 mit einem Grammy für das beste Jazz-Album ausgezeichnet.

In der Fabrik konnte man erleben warum dieser Musiker ein absoluter Hochkaräter ist. Mit seinem aktuelles Sextett bestehend aus den hochbegabten Nachwuchsmusikern Lee Hogans (Trompete), Alex Han (Alt- und Sopransaxofon), Robert Searight (Drums), Brett Williams (Keyboards), Adam Agati (Gitarre) bot er eine Setlist, welche die gesamte Bandbreite von Millers Repertoire demonstrierte. Groovig, funky, knarzend, melodisch - einfach nur genial!

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