Brad Mehldau

Auftraggeber:

Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft mbH

PM Dienstleistung:

Durchführung der Beschallung/Tontechnik

Im Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie mit einem großen Festival eröffnet. Als Teil dieses Eröffnungsfestivals spielte der US-Amerikaner Brad Mehldau ein mit Begeisterung erwartetes Solokonzert. Der aus Florida stammende Jazzpianist hat längst einen großen Namen in der Welt des zeitgenössischen Jazz. Im ausverkauften Großen Saal des Konzerthauses bescherte der 46-jährige Liebhaber der deutschen Musik rund 2100 Zuschauern das erste Jazzkonzert der Elbphilharmonie. Das neue Wahrzeichen und Kulturdenkmal der Stadt Hamburg bietet nicht nur Ausblicke über den Hafen und die Innenstadt sondern auch wohltuende Klänge für die Ohren.

Mehldau, mehrfach für den Grammy nominiert, präsentierte neben seinem Soloprogramm “Three Pieces After Beach” unter anderem eine Interpretation von “Little by Little” der britischen Rockband Radiohead sowie ein Stück von George Gershwin (“How Long Has This Been Going On?”) als Zugabe. Diese Vielseitigkeit ist charakteristisch für den Virtuosen am Klavier, der nicht nur erfolgreich Soloalben veröffentlicht sondern auch in Kooperation mit zahlreichen anderen Künstlern Platten herausgebracht hat. Ebenso hat der studierte Jazzpianist Musik zu einigen Filmen komponiert, darunter “Eyes Wide Shut” (1999). Dass Brad Mehldaus Musik vornehmlich von etwa Franz Schuberts Werken beeinflusst ist, liegt vermutlich auch daran, dass Jazz oft als amerikanisches Pendant zur europäischen klassischen Musik gesehen wird.

Brad Mehldau ist mittlerweile Vater von drei Kindern und wohnt teils in Amsterdam und teils in New York.

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