"Into Iceland"- Festival in der Elbphilharmonie

Auftraggeber:

Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft mbH

PM Dienstleistung:

Durchführung der Beschallung und Beleuchtung

Am 9. Februar 2017 begann in der Elbphilharmonie Hamburg das dreitägige Festival “Into Iceland”. NDR Kultur präsentierte Literatur und viel Musik aus dem weiten, moosbewachsenen Land mit Fjorden, Lavafeldern und anderen vielfältigen Landschaften. Und so vielfältig die Landschaften in Island sind, so vielfältig ist auch die Musikszene des Landes. Im Rahmen dieses Festivals gab der Isländer Jóhann Jóhannsson mit seinem Ensemble am 10. Februar ein Klubkonzert, um die neue Platte “Orphée” zu präsentieren. Dieses neue Projekt boten sie als audiovisuelles Nachtkonzert dar, das ein unvergessliches Erlebnis beschrieb.

Nach fast fünf Jahren, in denen sich Jóhannsson auf Theater- und Filmmusik konzentriert hatte, kam im Herbst 2016 sein von Grenzüberschreitungen handelndes Werk “Orphée” heraus. Die Musik lässt sich durch gegensätzliche Begriffe nur schwer einfangen und beschreiben. Sie ist ein Spiel von akustischen Instrumenten und elektronischen Sounds, die Klänge schweben zwischen den Genres. Zum einen ist es zeitgenössische Klassik, zum anderen erholsame Umgebungsmusik, bei der ruhige, sphärisch-elektronische Klänge dominieren. Doch diese Vielfalt ist kaum verwunderlich: Jóhannssons Erfahrungen als Musiker reichen von Barockmusik über Dark Metal und Punk bis hin zu aktueller Avantgarde. Sein Publikum liebt die Entdeckung und das musikalische Abenteuer und strömt weltweit in Konzerthäuser, um die Musik zu hören, die Jóhannsson aus diesem weiten Spektrum kreiert. Uraufgeführt wurde seine Musik beispielsweise von dem New Yorker Ensemble “Band on a Can” oder von dem Isländischen Sinfonieorchester. Zweimal schon war Jóhann Jóhannsson mit seiner Filmmusik für den Oscar nominiert. 2015 wurde der Soundtrack zu “Die Entdeckung der Unendlichkeit” mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Doch tatsächlich ist Jóhannsson nur die Spitze des Eisbergs. Die Musikszene auf der Insel ist sehr rege, und es machen immer mehr junge Komponisten und Pop-Stars international von sich reden.

Somit waren “Into Iceland” und vor allem Jóhannssons Nachtkonzert ideal, um einen so breitgefächerten Blick wie möglich auf die Musikszene Islands zu bekommen. Bei dem dreitägigen Festival drehte es sich rund um Klassik, Pop und Jazz aus Island. Auf dem Programm standen unter anderem mehrere deutsche Erstaufführungen und vier Uraufführungen.

Zum Seitenanfang