Landgericht Lüneburg

Auftraggeber:

Landgericht Lüneburg

PM Dienstleistung:

PM Dienstleistung: Installation einer Konferenzanlage und Erweiterung/Erneuerung der bestehenden Zeugenrufanlagen

Das Landgericht Lüneburg ist eines der größten im Bezirk des Oberlandesgerichtes Celle in Niedersachsen. Im Gerichtsbezirk Lüneburg leben fast 900.000 Menschen. Seit 1925 hat es seinen Sitz in den Räumlichkeiten des Ende des 17. Jahrhunderts errichteten Schlosses an der Nordseite des Lüneburger Marktplatzes.

Bei dem massigen Barockbau handelt es sich um ein Stadtschloss der Welfen, das zwischen 1695 und 1700 nach den Plänen des Architekten Johann Caspar Borchmann im Auftrag des letzten Celler Herzogs Georg Wilhelm von Braunschweig Lüneburg errichtet wurde. Die zum Marktplatz gerichtete Fassade zeigt einen symmetrisch angelegten, dreigeschossigen Bau mit Hochparterre und einem prächtigen, zentralen Portal. Dort hinauf führt eine Treppe, darunter befindet sich ein Souterraingeschoss. Einbezogen in das Ensemble des Schlosses wurden drei Patriziergebäude. Bereits vor 1925 wurde das Gebäude unter anderem als Amtsgericht und als Kaserne genutzt. Durch seine zentrale Lage in der Stadt galt es seit jeher als attraktiver Standort.

Gerichtsverhandlungen, die im Landgericht Lüneburg stattfinden, sind in der Regel öffentlich. Laut Präsident Dr. Skwirblies ist die Öffentlichkeit der mündlichen Verhandlung eines der Grundprinzipien unseres Rechtsstaat und gleichzeitig ein Ausdruck der Offenheit der Justiz gegenüber den einzelnen Bürgern und der Allgemeinheit. Jeder Bürger und jede Bürgerin ist willkommen, sich selbst ein Bild von einer mündlichen Verhandlung zu machen, die im Landgericht Lüneburg fast täglich stattfinden.

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