Richard Galliano & Ron Carter - Elbphilharmonie

Auftraggeber:

Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft mbH

PM Dienstleistung:

Durchführung der Beschallung

Zwei Legenden sind nach Hamburg in die Elbphilharmonie gekommen: der Jazzkontrabassist Ron Carter, der beinahe die gesamte Jazzgeschichte mitgestaltet hat, und der französische Akkordeonspieler Richard Galliano. Ihr zweistündiges Konzert war für das begeisterte Publikum eine Art Reise in die Welt des argentinischen Tangos, des französischen Musettes und des urbanen nordamerikanischen Jazz. Leicht konnte man sich Kaffeehausbesuche in Buenos Aires, Spaziergänge an der Seine oder Clubbing in den Straßen New Yorks vorstellen. Auch die Stimmungen, die die Lieder verbreiteten, waren sehr vielfältig. Einige erinnerten eher an graue, verregnete Tage, andere würden sich gut als Tanzmusik eignen.

Dass das gemeinsame Spiel nicht nur von großer Intensität, sondern auch von großer Intimität ist, liegt wohl daran, dass die beiden erfahrenen Musiker bereits seit 27 Jahren gemeinsam Musik machen. Mit einer großen Leichtigkeit und Natürlichkeit verbinden sie Elemente der Jazzmusik mit traditioneller mediterraner. Der Akkordeonpionier Galliano sagt dazu: "Wir sind wie zwei Bergsteiger, die sich gegenseitig zuhören und aufeinander reagieren, bereit einander zu helfen, sich auszutauschen, sich zu verstehen in der universellen Sprache der Musik". Seine Hände wirbelten in der Elbphilharmonie wie gewöhnlich mit akrobatischer Leichtigkeit über die Tasten seines Instruments. Auch Carter konnte in den ausführlichen Solostücken glänzen und das Publikum begeistern. Kein Wunder also, dass die beiden Ausnahmemusiker am Ende mit Applaus überschüttet wurden.

Foto: ©Claudia Höhne - Richard Galliano & Ron Carter - Elbphilharmonie

Zum Seitenanfang