Sommerliche Musiktage Hitzacker 2017

Auftraggeber:

Sommerliche Musiktage Hitzacker e.V.

PM Dienstleistung:

Planung und Durchführung der Beschallung, Beleuchtung, Videotechnik, Akustikmaßnahmen

Vom 29. Juli bis zum 6. August 2017 fand in Hitzacker die 72. Festspielsaison des ältesten deutschen Kammermusikfestivals unter dem Motto „Sommerresidenz Hitzacker” statt.

Die kleine Stadt liegt in der Elbtalaue und hat knapp 5.000 Einwohner. Immer in der Zeit zwischen Ende Juli und Anfang August verwandelt sie sich in eine Sommerresidenz, wenn die Sommerlichen Musiktage Hitzacker viele Besucher anlocken. Diese bleiben meist eine ganze Woche und absolvieren eine Art Marathon-Programm voller Musik und anderer Aktivitäten. Das umfangreiche Rahmenprogramm bietet nämlich viel mehr als nur Konzerte. Vom Chorsingen für jedermann am Morgen über die Hörerakademie und Abendkonzerte bis zur Late Night wird den ganzen Tag über etwas geboten. Jedes Jahr steht das Festival auch unter einem bestimmten Motto: „Tanz”, „Exil”, „Familienbande” oder „Träume”. Mit dem diesjährigen Motto „Sommerresidenz” realisierten die Organisatoren den Gedanken, dass Künstler nicht nur für ihren Auftritt da bleiben, sondern länger verweilen und sich von verschiedenen Seiten zeigen, verschiedene Werke präsentieren. So gab es dieses Jahr etwas Neues: Künstler und Zuschauer, die gemeinsam länger vor Ort blieben und quasi eine neue „Sommerresidenz” fanden.

Wie in den Vorjahren wurden auch dieses Mal viele renommierte Künstler eingeladen. Zu Gast waren unter anderem das Hausensemble des Kleinen Saals der Elbphilharmonie Ensemble Resonanz, Jean-Guihen Queyras, Yura Lee, Markus Becker, Christianne Stotijn, die Quartette Ebène und Parker, Udo Samel, Eberhard Feltz, die Kissinger LiederWerkstatt, Martin Albrechts Scriabin Code und eine Installation mit 2464 chinesischen Spieldosen. Fast täglich gab es das morgendliche Chorsingen für alle, und um “Sieben vor Sieben” fanden die beliebten Pre-Concerts und Konzerteinführungen statt, denen man bei freiem Eintritt draußen lauschen konnte. Kooperationen mit befreundeten Festivals wie etwa den SWR Schwetzinger Festspielen, dem Kissinger Sommer oder der Bachwoche Ansbach zeigten, wie wichtig den Sommerlichen Musiktagen Vernetzung ist. Durch sie ließen sich besondere Projekte verwirklichen, ebenso, wie sich im künstlerischen Miteinander einer Sommerresidenz viel Besonderes entwickeln und Einmaliges entstehen konnte. Hitzacker, die malerische Fachwerkstadt inmitten der Elbauen, abseits der lärmenden Metropolen, erwies sich als der ideale Ort dafür. Die Sommerlichen Musiktage Hitzacker blieben sich also treu, indem sie sich wieder neu erfanden. Neugier und Innovation bestimmten das Programm.

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