Syrien und die Welt - Hewar Trio und Gäste

Auftraggeber:

Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft mbH

PM Dienstleistung:

Durchführung der Beschallung

Symbiosen verschiedener Kulturen sind in der Musik nicht nur unvermeidbar, sondern auch ein wesentlicher Faktor und Motor für die Schaffung neuer Klangwelten. Ganz bewusst wurde das Abschlusskonzert des dreitägigen Festivals „Salām Syria" am 18. März in der Hamburger Elbphilharmonie mit dem Slogan „Syrien und die Welt" überschrieben. Zuschauer, die keine Karten mehr ergattert hatten, konnten den Abend ab 20 Uhr im NDR- Livestream verfolgen.

Das 2003 gegründete Hewar Trio aus Damaskus verbindet in seiner faszinierenden Musik Klänge des Orients mit freien Improvisationen und Jazz. „Hewar" kommt aus dem Arabischen und bedeutet Dialog. Diesen Dialog suchen der Klarinettist Kinan Azmeh, die Sängerin Dima Orsho und der Oud-Spieler Issam Rafea unentwegt in Begegnungen mit anderen Musikern aus vielen Kulturkreisen. Wegen der Einreisebestimmungen der neuen US-Regierung konnte der in den USA lebende Issam Rafea seine Wahlheimat im März 2017 nicht verlassen und somit nicht an diesem Konzert teilnehmen. Darum haben Azmeh und Orsho weitere Musiker, darunter internationale Größen, eingeladen, mit denen sie ihre in jeder Hinsicht besonderen und vielfarbigen Klangwelten erforschten und das Abschlusskonzert des Syrien-Festivals in Hamburg spielten. Zu Gast waren der tunesische Geiger und Spezialist für die Viola d’amore (ein historisches Streichinstrument) Jasser Haj Yousseff, der französische Jazz-Tubist Michel Godard, der Akkordeonist Manfred Leuchter sowie der armenische Duduk-Virtuose Jivan Gasparyan.

Von so vielen verschiedenen kulturellen Einflüssen und Klängen angereichert konnten „Hewar” einen gelungenen, interkulturellen Dialog führen und das Syrien-Festival in der Elbphilharmonie gebührend abschließen.

Foto: ©Michael Zapf - Syrien und die Welt - Hewar Trio und Gäste - Elbphilharmonie

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